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Abschlussstufe

Leitgedanke

„Helfen, begleiten, führen auf dem Weg zum Erwachsenen.“ (Lernen konkret 1998)

Die Schulpflicht der Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung beträgt 12 Schuljahre (9 Jahre allgemeine Schulpflicht + 3 Jahre Berufsschulzeit). Dies bedeutet eine Ausweitung und Neuorientierung der inhaltlichen pädagogischen Arbeit in diesen letzten 3 Schulbesuchsjahren, die von allen Schülerinnen und Schülern in der Abschlussstufe durchlaufen werden. Die Arbeit in der Abschlussstufe umfasst nicht nur die Vorbereitung auf das spätere Berufsleben, sondern vor allem die Vorbereitung auf ein möglichst verantwortungsvolles und weitgehend selbstbestimmtes Leben mit größtmöglicher Partizipation am Leben in der Gesellschaft.

Dazu gehören:

  • Vermittlung von sozialen, lebenspraktischen und berufsbezogenen Kompetenzen

  • Stärkung der Ich- Identität

  • Vertiefung vorhandener Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse (z.B. Kulturtechniken)

  • Orientierung an Fähigkeiten, Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler

Die Inhalte des Unterrichts orientieren sich an den Lebensbereichen, die für das Erwachsenenleben von Bedeutung sind:

Arbeit und Beruf

Die Jugendlichen sollen sich die Grundlagen für ihre spätere berufliche Tätigkeit erarbeiten. In diesem Sinne erfahren sie die Grundtechniken  verschiedener Berufsfelder (unabhängig von der geplanten Berufswahl) und lernen den Umgang mit verschiedenen Materialien. In den Berufspraktika in der WfbM oder freien Betrieben (ein-zweimal pro Schuljahr) sowie bei Betriebserkundungen findet der konkrete Kontakt mit der Berufswelt statt. Die Schüler der Abschlussstufe absolvieren einen wöchentlichen Praxistag und übernehmen außerdem Dienstleistungen innerhalb der Schulgemeinschaft  (z.B. Schulkiosk, Brötchendienst, Autopflege, Gartenarbeit, Einkaufen, Raumpflege)

Wohnen

Die Schülerinnen und Schüler lernen Grundfertigkeiten im Umgang mit Nahrungsmitteln sowie bei Reinigung und Pflege. Einmal jährlich besuchen wir mit Kleingruppen eine Trainingswohnung in Bad Dürkheim oder Kaiserslautern, um dort das selbständige Wohnen und die Selbstversorgung außerhalb der Schule zu üben (Einkaufen, Kochen, Reinigen, Körperhygiene, Freizeitgestaltung)

Freizeit

Auch die Freizeitgestaltung ist ein bedeutender Schwerpunkt und wichtige Voraussetzung für die gesellschaftliche Integration (Mitgliedschaft in Vereinen u.ä.). Projekte werden altersangemessen an der Lebenswirklichkeit der SchülerInnen orientiert, mit ihnen geplant und durchgeführt (z.B. Schuldisko, Musik- und Sportveranstaltungen oder Kinobesuche)

Mobilität

Die Förderung der Selbständigkeit umfasst auch die Orientierung in der Schule und der näheren Umgebung (z.B. Stadt) sowie das sichere Bewegen im Straßenverkehr (als Fußgänger oder auch Fahrradfahrer). Des Weiteren wird die selbständige Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel trainiert.

  • Identitätsentwicklung

  • Familie, Partnerschaft, Sexualität

  • Staat und Gemeinde

  • Kulturtechniken, Gesellschaftskunde sowie Natur und Technik

Unterricht findet in Einzelförderung, offenen Unterrichtsformen und klassenübergreifenden Modulen statt. Alle Schülerinnen und Schüler werden nach ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten gefördert.

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